Portrait Herbert Antonu

PSYCHOTHERAPIE - ANALYSE
MEDIATOR - SACHVERSTÄNDIGER
EINZEL-, PAAR- & SEXUALTHERAPIE
ANALYTISCHE PSYCHOLOGIE C.G. JUNG
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 Chronobiologie     Ein Herz und eine Seele
 Herzfrequenzvariabilität     Liste der Testverfahren
       

Chronobiologie

Die Chronobiologie ist die Lehre von der belebten Natur. Sie versucht, die zeitliche Organisation in Physiologie und Verhalten von Organismen zu erklären. In dieser Organisation spielen Rhythmen, häufig von endogenen (inneren) biologischen Uhrsystemen verursacht eine große Rolle. Für die Medizin, Psychologie und Psychotherapie wird die Chronobiologie zur immer größeren Wichtigkeit, speziell wenn es um Schlafstörungen und Traumatisierungen, sowie Depressionen, Stressverarbeitung, psychosomatische Beschwerden, innere Unruhe und Ängste geht.

Vieles im Leben müssen wir durch unser persönliches Eingreifen und Wirken aktiv gestalten. Manches läuft aber auch ohne unser Zutun ab. Dies geschieht immer in ähnlichen Abständen, also rhythmisch. Diese Rhythmen existieren - wie schon erwähnt - in uns selbst sowie in unserer Umwelt.

Der wohl augenscheinlichste äußere Rhythmus ist der Tag-Nacht-Rhythmus. Innerhalb von 24 Stunden erlebt der Mensch einen in sich abgeschlossen Zyklus von Leistung und Erholung; dies ist der sogenannte "circadiane" Rhythmus ("ungefähr ein Tag"). Daneben existieren noch viel kürzere Frequenzen (zum Beispiel Atmung, Herzschlag) aber auch deutlich längere Perioden (etwa der Jahresrhythmus auf Basis der Jahreszeiten).

Durch die Wissenschaft der Chronobiologie - (chronos [griech]: die Zeit) wird deutlich, dass alle Abläufe in der Natur in definierten Zeitabständen erfolgen. Die Chronobiologie erkundet nun wie diese "innere Uhr" alle lebenden Organismen steuert. Der Mensch wird als "Zeitphänomen" betrachtet.

Diese rhythmischen Veränderungen im Menschen zeigen sich an der Unterschiedlichkeit des Herzschlages (Herzfrequenzvariabilität - HRV), der von unseren inneren Uhren, unseren Emotionen und von äußeren Einflüssen gesteuert wird. Diese Steuerung geschieht durch das Aktivieren des Sympathikus (im Sinne der Anspannung) und des Parasympathikus (im Sinne der Erholung). Verantwortlich für das Beschleunigen oder Entschleunigen des Herzschlages ist das Autonome Nervensystem. (Quelle: Autonom Health)

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