Erfolgschancen

Am meisten beeinflussen die KlientInnen selbst den Erfolg einer Psychotherapie, dies unter anderem, indem sie die Störungen schon bearbeiten, solange sie noch geringfügig sind und indem sie den Entschluss zu einer Psychotherapie möglichst frühzeitig fällen. Wer zu einer ernsthaften eigenen Mitarbeit motiviert ist und seine eigenen Kräfte mobilisieren will, hat ein gutes Fundament für eine erfolgreiche Psychotherapie gelegt. Die Erfolgsausichten sind ebenfalls dann gut, wenn es sich um einen erstmaligen akuten Krankheitsausbruch handelt und rasch eine Psychotherapie begonnen oder intensiviert wird.

Ebenso wichtig ist ein gutes Arbeitsbündnis zwischen KlientenIn und Psychotherapeuten: Dies kann nur dann zustande kommen, wenn beide eine gemeinsame „Wellenlänge“ finden, die jedoch in einer laufenden Therapie durchaus auch mal keine gemeinsame Wellenlänge sein darf. Das Thema Erfolgschancen möchte ich mit einen Weisen Zitat beenden: „Die zurückgesegelte Meile am Meer erkennt man nicht.“ Dieses Zitat deshalb, da viele KlientenInnen deshalb eine Therapie vorzeitig abbrechen, da sie keinen „raschen“ offensichtlichen Erfolg bei sich erkennen können und ungeduldig werden, doch die Seele hat ihr eigenes Tempo, so wie jede Blume unterschiedlich schnell wächst